
In der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche wird dem Mutterkuchen mit einer dünnen Hohlnadel (0,9 mm Durchmesser) und unter Ultraschallsicht Gewebe entnommen.
Die Entnahme erfolgt in der Regel durch die Bauchdecke, ambulant und ohne örtliche Betäubung, da sie nicht mehr Schmerzen verursacht als eine Blutentnahme aus einer Armvene. Nach einer Ruhephase, während der die Gebärmutteraktivität überwacht werden kann, erfolgt eine Ultraschallkontrolle.
Frühe Diagnostik
Ein Vorteil der Mutterkuchenpunktion ist die frühe Diagnostik von Chromosomenstörungen, etwa
bei frühzeitigem Verdacht auf Schädigung des ungeborenen Kindes oder bei etwas höherem Risiko
einer Komplikation.
Das Untersuchungsergebnis liegt in der Regel zwei bis drei Tage nach der Entnahme vor.
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